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Geschichte der SVP Gretzenbach


Die Idee für die Gründung einer SVP Gretzenbach wurde anfangs September 1996 am traditionellen Beizlifest in Gretzenbach geboren. Walter Wobmann und Werner Ramel fassten damals den Entschluss, die Gründung einer Ortssektion anzupacken. Nach dem Motto „Taten statt Worte“ wurden die Vorbereitungen zügig vorangetrieben, und schon am 16. Januar 1997 fand im Restaurant Frohsinn die Gründung statt. Aus dem anfangs kleinen Häuflein Unentwegter und Mutiger entwickelte sich im Verlaufe der vergangenen zehn Jahre eine der grössten Parteien in Gretzenbach, und zwar in einem Tempo, das es vorher in Gretzenbach noch nie gegeben hat. Kurz nach der Gründung beteiligte sich die SVP im Juni an den Gemeinderatswahlen und schaffte mit 13,8 % Wähleranteil auf Anhieb zwei Sitze. Vier Jahre später wurde mit 21,6% schon ein dritter Sitz erreicht, und bei den letzten Gemeinderatswahlen waren es dann sogar 24,7% und somit fehlten nur noch mickrige 0,1% zur Spitze. Von Anfang an ist die SVP in allen Kommissionen vertreten, heute mit insgesamt 14 Leuten, wovon zwei - es sind notabene Frauen - sogar ein Kommissionspräsidium innehaben. Bei den kantonalen und eidgenössischen Wahlen der letzten Jahre bewegte sich der Wähleranteil sogar zwischen 27% und 30%. Der Höhepunkt der vergangenen zehn Jahre war zweifellos 2003 die Wahl von Parteipräsident Walter Wobmann in den Nationalrat. Nur zweieinhalb Jahre nach der Kantonsratswahl schaffte er das fast Unmögliche und wurde als erster Einwohner in der Geschichte der Gemeinde Gretzenbach ins höchste Parlament gewählt. Dies gab der Ortspartei einen massiven Auftrieb, und die Zahl der Mitglieder steigerte sich in Kürze um 15 auf gegen 40 Aktive. Ebenfalls schon seit zehn Jahren ist die SVP mit dem sehr engagierten Werner Ramel im Bürgerrat vertreten. Die SVP setzte in einigen Bereichen neue Massstäbe. Es wurden verschiedene politische und gesellschaftliche Anlässe organisiert. Sehr grossen Anklang fand unter anderem eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Sicherheit mit über 150 Besuchern. Oder auch die drei Buurezmorge im Grod sind unvergesslich. Auch in der politischen Arbeit wurde Pionierarbeit geleistet. So ist nun auch das politische Instrument der Motion in Gretzenbach bekannt und salonfähig geworden. Zwecks einer offenen und transparenten Information wurde das Infoblatt Standpunkt ins Leben gerufen. Diese Art der Kommunikation muss scheinbar so gut sein, dass sie kürzlich Nachahmung von einer anderen Partei gefunden hat.

Eine funktionierende und gelebte Demokratie braucht zwingend mehrere unterschiedliche Parteien, und zwar auch auf Gemeindeebene. Dies bedingt jedoch eigenständige und starke Ortsparteien mit starker Verankerung auf kantonaler und eidgenössischer Ebene, denn gegen 90% der festen Gemeindeausgaben und alle Gesetze werden vom Bund und Kanton vorgegeben. Die SVP ist heute auf allen Stufen eine der einflussreichsten Parteien. Gerade der Ortspartei ist es von Beginn an gelungen, eine ausgeprägte Eigenständigkeit zu entwickeln. Das Motto lautet: Zusammenarbeit ja, Kompromisse ja - aber nicht um jeden Preis. Zuoberst muss immer der Wählerauftrag stehen. Den Wählerinnen und Wählern sind wir Rechenschaft schuldig, nicht den anderen Parteien, und schon gar nicht einer Regierung. Diese Grundhaltung trug und trägt massgeblich zum grossen Erfolg der SVP bei. Eine solch eigenständige und starke Partei wird es in Zukunft noch mindestens so dringend brauchen, wie das in der Vergangenheit der Fall war. In zu vielen Bereichen in Gemeinde, Kanton und Bund ist eine schleichende Fehlentwicklung im Gange, welche eine noch stärkere Einflussnahme des Volkes nötig machen wird.

Sie sehen also, eine Partei wie die SVP wird es auch in Zukunft brauchen. Ja, sie wird sogar noch wichtiger werden. Also packen wir es an, kämpfen wir gemeinsam zum Wohle unserer Gesellschaft, unserer schönen Gemeinde und unseres Landes!

Die Historie werde ich später laufend ergänzen