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Widerstand der SVP gegen Asylzentrum

Widerstand der SVP gegen Asylzentrum

Die SVP Gretzenbach und viele besorgte Bürgerinnen und Bürger sind empört über den Beschluss des Gemeinderates, die Zivilschutzanlage Täli als kantonale Unterkunft für 100 Asylbewerber zu vermieten.

Der Vorstand der SVP Gretzenbach hat an einer ausserordentlichen Sitzung besprochen, wie sich die Bevölkerung nach dem fragwürdigen Vorgehen, sprich intransparente Informationspolitik seitens der Gemeinde und dem unverständlichen Gemeinderatsbeschluss wehren kann. Verschiedene Möglichkeiten wurden diskutiert und geprüft, auch die Möglichkeit, das Referendum gegen diesen Beschluss zu ergreifen. Leider haben Abklärungen ergeben, dass dies nicht möglich ist. Die Gretzenbacher Bevölkerung wurde in einer solch wichtigen und einschneidenden Angelegenheit also schlicht übergangen und ausgehebelt. Das ist skandalös.

Was die Informationspolitik der Gemeinde betrifft, löst bei der SVP nur Kopfschütteln aus. Das Geschäft tauchte schlagartig aus dem Nichts auf und wurde im Rat behandelt, wo dann auch grad sofort abschliessend darüber abgestimmt wurde. Die Bevölkerung erfuhr erst aus den Medien davon und wurde einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie hat nun keine Möglichkeit mehr, sich dagegen zu wehren. Darum wäre es umso wichtiger und auch fair gewesen, man hätte die Bevölkerung über diese Absichten rechtzeitig informiert und in eine tragbare Lösungsfindung miteinbezogen. Schliesslich muss ja auch diese Bevölkerung mit den neuen Umständen leben und die daraus resultierenden Konsequenzen tragen.

Ein Asylzentrum im Dorfzentrum? Diese Zivilschutzanlage ist aus Sicht der SVP ein völlig ungeeigneter Ort. Es gibt im Areal kaum Platz, wo sich die Menschen aufhalten können, wenn sie nicht in der unterirdischen Unterkunft sind. Viele besorgte Einwohner von Gretzenbach befürchten daher eine Verminderung der Wohnqualität. 100 Asylbewerber mitten im Dorf - im Wohngebiet, wo Schulwege vorbei führen, wo sich die Jugend auf dem Sportplatz und im CEVI-Haus trifft, wo sich häufig auch Frauen alleine im Naherholungsgebiet oder auf dem Muldenplatz bei der Entsorgung diverser Abfälle aufhalten, wo es Restaurants und Dorfläden gibt - einquartieren zu wollen, ist schlicht verantwortungslos und gefährlich. Die Gewährleistung der Sicherheit ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates, diese wird nun massiv in Frage gestellt.

Unter www.svp-gretzenbach.ch finden Sie diverse ergänzende Presseberichte über ähnliche Anlagen. Diese fallen sehr ernüchternd aus. [5'471 KB]

Wie kann ein solches Resultat zustande kommen, lesen Sie eine fiktive Gemeinderatssitzung